Hilfe für Helfer

in der Flüchtlingshilfe

 

Nie waren mehr Menschen auf der Flucht als derzeit. Mehr als 60 Millionen haben nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen wegen Krieg, Verfolgung oder anderer Nöte ihre Heimat verlassen. Viele von ihnen bleiben in den jeweiligen Regionen, andere versuchen eine Perspektive in Europa zu finden. In  Deutschland kommen seit Monaten immer mehr Flüchtlinge an und brauchen angesichts des schon angedeuteten Winters schnelle Hilfe.
Auch im Kreis Altenkirchen steigt die Zahl von Flüchtlingen seit Monaten stetig.
Mit dem Start der Erstaufnahmeeinrichtung am Stegskopf im Herbst erwachsen neue Herausforderungen.

Engagement ist vielfältig

Die Situation dort, aber auch in den Gemeinden im gesamten Kreis, stellt nicht nur die Verwaltung, Wohlfahrt und die beteiligen Menschen im Kreis Altenkirchen vor besondere Aufgaben, es entsteht auch ein großes Engagement, um die Flüchtlinge in den Gemeinden willkommen zu heißen.
In vielen Gemeinden – u.a. auch im Raum Flammersfeld oder Wissen – bringen sich Christinnen und Christen – in organisierten  „Flüchtlingshilfen-Gruppen“ ein.
In anderen Orten – etwa auch dort wo Tafeln, Kleiderstuben, Begegnungsräume etc. existieren – wird die Hilfe „angedockt“ und die Ehrenamtlichen verbreitern einfach ihre Angebote für die neuen Aufgaben. Andernorts packen viele Helferinnen und Helfer  einfach schon mal dort an, wo sie Bedarf sehen. Vielfältig sind sie aktiv. Von Fahrdiensten über Deutsch-Unterricht, über Kleidersammeln bis hin zu Unterstützung bei Behördengängen und vieles mehr.

 

Broschüre für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Um dieses große ehrenamtliche Engagement zu unterstützen, haben das Diakonische Werk Altenkirchen und der Caritasverband Altenkirchen e.V. bereits vor einigen Wochen Informationsbroschüre für ehrenamtlich Engagierte zusammengestellt. Neben dem Einsatz der professionellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist gerade auch der persönliche und menschliche Einsatz von Ehrenamtlichen sehr wertvoll.
Damit diese Ehrenamtlichen eine Unterstützung erhalten, haben beide christlichen Wohlfahrtsverbände in einer Broschüre Tipps zur Lebenssituation und zum Umgang mit Flüchtlingen formuliert.

Hier die Broschüre für Ehrenamtliche Helfer:

Broschüre für Ehrenamtliche 

Hier die Broschüre für Kirchengemeinden:

Broschüre für Kirchengemeinden

Bild Ratgeber Ehrenamt

Fortbildungsreihe KommZivil

Herausforderung für eine offene Bürgergesellschaft: Integration von Flüchtlingen durch gute Netzwerke von Haupt- und Ehrenamtlichen

Das Diakonische Werk Altenkirchen und die Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz (ELAG) bieten 2017 im Rahmen des gemeinsamen Pilotprojekts Workshops, Seminare und Vorträge im Westerwald für alle an, die in der Arbeit mit Flüchtlingen engagiert sind (Ehrenamtliche, Hauptamtliche, Flüchtlinge und andere Akteure). Unsere Ziele sind eine funktionierende und wertschätzende Zusammenarbeit aller Akteure sowie die längerfristige Integration der geflüchteten Menschen in ihr regionales Umfeld.

Die ersten Termine sind:

Die Freude am Ehrenamt erhalten!

Selbstfürsorge-Tipps für Ehrenamtliche

Für Ehrenamtliche

  • 23. Juni, Fr 15.30-19.00 Uhr / Daaden
  • 30. Juni, Fr 15.00-18.30 Uhr /Altenkirchen

Zusamm bewirken wir mehr: Haupt- und Ehrenamtliche entwickeln
tragfähige Formen der Zusammenarbeit

Für Hauptamtliche

  • 3. Juli, Mo 10.00-16.30 Uhr /Altenkirchen

Los geht´s: Projekte gemeinsam umsetzen –

Erfahrungen, Ideen, Grenzen, Kooperationen

Für Ehren-/Hauptamtliche, Flüchtlinge

  • 25.-26. August, Fr 15.00 – Sa 13.00 / Altenkirchen

Weitere Informationen zur Fortbildungsreihe mit weiteren Terminen:

Fortbildungsreihe KommZivil