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Hochwasser-Hilfe des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL

Immer sichtbarer werden die Folgen und verheerenden Ausmaße der aktuellen Unwetterkatastrophe. Die Zahl der Toten und Vermissten steigt, noch immer sind ganze Landstriche überflutet, Familien haben ihr Hab und Gut verloren

Gemeinsames Spendenkonto 

Die Diakonie RWL, die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) und die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) haben ein gemeinsames Spendenkonto ins Leben gerufen, das Betroffene unterstützt, die unzureichend versichert waren oder besonders schwer vom Hochwasser betroffen sind. Das Konto bei der KD-Bank lautet:

 

Empfänger: Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL

IBAN: DE79 3506 0190 1014 1550 20

Stichwort: Hochwasser-Hilfe

https://www.diakonie-rwl.de/themen/weitere/hilfe-opfer-unwetterkatastrophe

 

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Teehaus Hamm – Kleiderkammer wieder geöffnet

Kleiderkammer im Teehaus Hamm wieder geöffnet

 

Ab sofort ist die Kleiderkammer des Teehauses in Hamm unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften zu den gewohnten Öffnungszeiten dienstags und donnerstags von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr wieder geöffnet.

Die Hygienevorschriften bedeuten: Abstand halten, Hände desinfizieren, medizinische Masken tragen, Anwesenheitsdokumentation und begrenzter Zugang, d. h. die Anzahl derer, die gleichzeitig in der Kleiderkammer stöbern dürfen, ist begrenzt auf eine Person / einen Hausstand.

Dank der Kleiderspenden steht eine reichhaltige Auswahl gut erhaltener Kleidung für Kinder und Erwachsene zur Verfügung. Auch der offene Bücher- und Spieleschrank ist gut bestückt! Mit der Kleiderkammer möchten wir Menschen unterstützen, die mit einem begrenzten finanziellen Budget haushalten müssen. Im Laden sind aber alle Menschen willkommen. Wir bitten dringend darum, Kleiderspenden ausschließlich zu den Öffnungszeiten des Hauses der Familie / Teehaus dienstags und donnerstags von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr bzw. nach vorheriger telefonischer Vereinbarung unter 02682 / 96 56568 abzugeben.

Der offene Treff und Gruppenangebote im Teehaus können aktuell aufgrund der Corona-Bestimmungen und des Hygienekonzeptes des Teehauses noch nicht wieder starten. Beratungen im Teehaus sind im 1:1-Kontakt nach wie vor möglich.

Weitere Infos:

Haus der Familie / Teehaus Hamm/Sieg / Frau Schütz

Tel.02682 / 9656568

 

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Der Menschen hinter den Schulden im Mittelpunkt

Der Menschen hinter den Schulden im Mittelpunkt

 

Alljährlich findet im Juni die von den Wohlfahrts- und Fachverbänden durchgeführte bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung statt. In diesem Jahr lautet das  Motto: ‚Der Mensch hinter den Schulden’. Im Mittelpunkt steht diesmal die Lebenssituation überschuldeter Menschen. Auch die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle des Diakonischen Werkes des ev. Kirchenkreises Altenkirchen sieht hier den Schwerpunkt ihrer Hilfe.

 

Die AG Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) als Trägerin der Aktionswoche führt diese schon seit mehr als zwanzig Jahren durch. Aktuell zeigt die Corona-Pandemie die bestehenden Probleme noch schärfer auf.

So sind geschätzt zwei Millionen Soloselbstständige und Freiberufler*innen von Überschuldung bedroht. Dies macht deutlich, wie finanziell prekär viele berufliche Existenzen aufgestellt sind. Menschen, die es vorher niemals für möglich gehalten hätten, werden von finanziellen Krisen bedroht. Dies geht weit über den besonders gefährdeten Bereich der Grundsicherungsempfangenden und Niedriglohnbeziehenden hinaus.

Dies, so berichten auch die Berater*innen der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle der Diakonie Altenkirchen, führt zu einer Destabilisierung der Betroffenen in ihren finanziellen, familiären und psychischen Bezügen. Materieller Mangel führt oft zu geistigen und körperlichen Gesundheitsproblemen sowie zu Stress in der Familie, worunter besonders Kinder leiden. Die Krisen, Probleme und Sorgen der Ratsuchenden sind vielfältig und dies fordert eine gut finanzierte und in personeller Hinsicht starke Schuldnerberatung.

So ist eine der zentralen Forderungen der Aktionswoche die Verankerung des Rechts auf Schuldnerberatung auf gesetzlicher Grundlage, unabhängig von der Lebens- und Einkommenssituation der Ratsuchenden. Dies muss einhergehen mit einem bedarfsgerechten Ausbau der Beratungsstellen und deren auskömmlicher Finanzierung.

Grundsätzlich bietet die Beratungsstelle der Diakonie in Altenkirchen allgemeine Schuldnerberatung wie Existenzsicherung, Budgetberatung, Informationen zum Insolvenzverfahren und außergerichtliche Einigungsversuche mit Gläubigern. Neben dem Kirchenkreis und dem Land Rheinland-Pfalz fördert der Landkreis Schuldner-/Insolvenzberatung für die Klient* innen des Jobcenters. Eine überregionale Beratung für Menschen mit Schulden und Suchterkrankung wird ebenfalls angeboten.

 

Aufgrund der Pandemie sind auch vor Ort bei der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle der Diakonie in Altenkirchen die Nachfrage nach Beratung und die Anfragen von Hilfesuchenden deutlich gestiegen.

 

Dementgegen steht, dass die Diakonie in diesem Jahr weniger Beratungskapazitäten vorhalten kann. Nach Eintritt in den Ruhestand einer langjährigen Mitarbeiterin konnten Stellenanteile nicht komplett wieder besetzt werden. Außerdem endete mit Jahresbeginn die Finanzierung des erfolgreichen Projektes Mobile Schuldnerberatung (MobS) im Landkreis Altenkirchen. Daher existiert derzeit leider eine lange Wartezeit bis zu einem möglichen Anmeldetermin für die Beratung.

Die Schuldnerberater*innen bemühen sich dennoch, ein offenes Ohr und so manche hilfreiche Information für jeden Ratsuchenden in akuten Notsituationen zu finden.

Dazu trägt u.a. eine wöchentliche Notfallsprechstunde für Ratsuchende bei.

Anmeldungen hierfür werden unter der Telefonnummer 02681-800820 entgegen genommen. Auch für die Ausstellung von P-Kontenbescheinigungen für Freibetragserhöhungen sind unter dieser Telefonnummer Termine zu erhalten.

 

Weitere Hilfreiche Informationen zum Thema und zur Vorbereitung auf die Schuldnerberatung sind auch auf der Homepage des Diakonischen Werkes zu finden.

www.diakonie-altenkirchen.de/schuldner-und-insolvenzberatung

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Neue Termine Sprechstunden „Allgemeine Soziale Beratung“ in der Evangelischen Kirchengemeinde Birnbach

Nächster Termin Dienstag, 6. Juli 2021.
Seit  01. Juni 2021 wird das  Beratungsangebot der Ev. Kirchengemeinde Birnbach in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Altenkirchen wieder angeboten.  Die Sprechstunde Allgemeine Soziale Beratung 
findet statt im im Ev. Gemeindezentrum Weyerbusch (kleiner Salon)

Sprechstunden jeweils von 14.00 – 16.00 Uhr am:

Dienstag, 6. Juli 2021
Dienstag, 10. August 2021
Dienstag, 7. September 2021
Dienstag, 5. Oktober 2021
Dienstag, 2. November 2021
Dienstag, 7. Dezember 2021

Ansprechpartnerin: Anette Hoffmann-Kuhnt, Diakonisches Werk Altenkirchen
Terminvereinbarung (nicht zwingend notwendig!) über das Diakonische Werk Altenkirchen unter 02681/800820 oder das Gemeindebüro der Kirchengemeinde Birnbach 02686/9872330
e-mail: info@diakonie-altenkirchen.de

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AKTIONSWOCHE für „Kinder aus suchtbelateten Familien“

Online Filmnachmittag mit Diskussion in der Aktionswoche für „Kinder aus suchtbelasteten Familien“ am 18.02.21

Das Diakonische Werk lädt pädagogische Fachkräfte und alle Interessierten zum gemeinsamen Anschauen des Spielfilms „Zoey“ via Zoom ein

Kinder aus suchtbelasteten Familien sind in Deutschland keine Randgruppe: Schätzungsweise jedes sechste Kind unter 18 Jahren lebt mit stofflich abhängigen Eltern zusammen. Die meisten davon mit alkoholkranken Eltern. Wie viele Kinder darüber hinaus mit Eltern aufwachsen, die ein nichtstoffliches Suchtverhalten (Arbeits-, Spiel-, Online-Sucht o.ä.) zeigen, kann mangels Zahlen nur schwer gesagt werden. Die Bundesdrogenbeauftragte schätzt die Zahl der Kinder aus suchtbelasteten Familien in Deutschland insgesamt auf drei Millionen, geht aber von einer hohen Dunkelziffer aus.

Diese Kinder stellen die größte bekannte Sucht-Risikogruppe dar und haben außerdem ein stark erhöhtes Risiko, Ängste, Depressionen und andere psychische oder soziale Störungen auszubilden. Auch die Corona-Beschränkungen treffen diese Bevölkerungsgruppe besonders hart, weil die Situation für sie zu Hause oftmals ohnehin angespannt ist, der Konsum der Eltern in vielen Fällen noch ansteigt und ihnen die Betreuungszeiten und alternativen (erwachsenen) Ansprechpersonen in Schule oder Kindertagesstätte fehlen.

Um Kindern aus suchtbelasteten Familien immer wieder eine Stimme zu geben und um auf ihre besonderen Bedürfnisse hinzuweisen, findet jedes Jahr in der Woche um den Valentinstag, diesmal vom 14.02. bis 20.02.2021, die bundesweite „Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien“ statt. Initiatoren sind NACOA Deutschland – Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien e.V. – und der Hamburger Verein Such(t)- und Wendepunkt e.V.

Auch das Diakonische Werk des evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen beteiligt sich mit einem Angebot an der Aktionswoche. Alle am Thema Interessierten und ganz besonders pädagogische Fachkräfte, die mit Jugendlichen arbeiten, sind eingeladen, am Donnerstag, den 18.02.21 zwischen 14:00 und 16:00 Uhr gemeinsam den Spielfilm „Zoey“ über Zoom anzuschauen. Der Film wurde vom Medienprojekt Wuppertal gemacht und gibt anschaulich sowie jugendgerecht Einblicke in die Lebenswelt von Kindern aus suchtbelasteten Familien. Er ist in Schule und Jugendarbeit pädagogisch einsetzbar, hierfür gibt es entsprechendes Begleitmaterial. Nach dem Anschauen des Films möchten wir über den Film, die besonderen Belastungen von Kindern aus Suchtfamilien und die Einsetzbarkeit des Films diskutieren.
Da die Veranstaltung über die Plattform Zoom stattfindet, brauchen Interessierte ein internetfähiges Laptop/Smartphone/Tablet/PC und bekommen frühzeitig einen Link per E-Mail zugeschickt, mit dem sie sich dann am Veranstaltungstag in die Veranstaltung einwählen können. Eine Webcam ist nicht nötig, Boxen oder Lautsprecher bzw. Kopfhörer schon. Um Anmeldung bis 16.02.21 wird gebeten.

Für weitere Informationen, Hilfe und die Anmeldung für den Filmnachmittag steht Ihnen gerne Miriam Ottweiler-Jaeger beim Diakonischen Werk Altenkirchen zur Verfügung. Telefon: 02681-800846, Email: miriam.jaeger@diakonie-altenkirchen.de

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Erstes Treffen des Arbeitskreis Familie im Sozialraum Hamm

Erstmalig trafen sich die sozialen Akteure der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) zum Arbeitskreis Familie zu einer Onlinekonferenz per Zoom.

Am Dienstag, den 24.11.2020, fand erstmals ein Onlinetreffen der verschiedenen Träger sozialer Angebote in der VG Hamm (Sieg) statt. Initiiert wurde das Treffen von Jasmin Steiner, (Diakonisches Werk Altenkirchen/ Netzwerk Familienbildung und Migrationsfachdienst) und von Sabrina Sakowski (VG Hamm (Sieg)/KiTa-Sozialarbeit). Leitgedanke bei der Initiierung des Arbeitskreises war es, bereits vorhandene Angebote transparenter zu gestalten, die einzelnen Akteure besser zu vernetzen sowie Ressourcen zu bündeln. Somit soll den Familien eine möglichst bedarfsgerechte und vielfältige Palette an Angeboten zugänglich werden.

Beim Arbeitskreis waren nahezu alle relevanten Träger vertreten, Fachkräfte der kommunalen und konfessionellen Kindertagesstätten, des Diakonischen Werks, des Kinderschutzbundes, des Jugendzentrums, der Schulsozialarbeit (IGS), Vertreter der evangelischen Kirche, des Mehrgenerationen Hauses/Haus der Familie in Altenkirchen und des Teehauses in Hamm. Vertreter*innen weiterer Träger, die am ersten Treffen nicht teilnehmen konnten, haben bereits ihr Interesse an einer ausgeweiteten Zusammenarbeit und Teilnahme an weiteren Treffen bekundet.

Zunächst erfolgte ein Austausch über die letzten Monate unter Corona-Bedingungen und die Auswirkungen auf die jeweiligen Angebote. Es zeigte sich, dass auf den unterschiedlichsten Wegen der Kontakt zu den Kindern, Jugendlichen und Familien gehalten werden konnte, dies bisweilen Kreativität erforderte. Manche Angebote, wie z.B. das Müttercafé des Kinderschutzbundes, müssen jedoch auf Grund der Situation leider pausieren. Einigkeit herrschte darüber, dass es wichtig sei den Familien zu signalisieren, dass gerade auch in der Corona-Zeit Ansprechpartner*innen und Anlaufstellen zur Unterstützung vorhanden sind.

Als Ausblick auf das nächste Jahr und potenzielle Projekte für die Zusammenarbeit wurde vereinbart, dass für die Osterferien ein gemeinsames Mitmachangebot für Familien entwickelt werden wird und auch ein Familienfest in der VG vorbereitet werden soll, dass so bald wie möglich realisiert wird.

Jasmin Steiner

Migrationsfachdienst / Netzwerk Familienbildung Hamm (Sieg)

Diakonisches Werk Altenkirchen

Stadthallenweg 16

57610 Altenkirchen

☎ 02681-800833

@ jasmin.steiner@diakonie-altenkirchen.de

oder

Sabrina Sakowski

KiTa-Sozialarbeit

Verbandsgemeinde Hamm (Sieg)

Lindenallee 2

57577 Hamm (Sieg)

☎ 02682-9522-41

@ sabrina.sakowski@hamm-sieg.de

  

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Auch in leichter Sprache – Vorträge Verbraucherinsolvenzverfahren – kontaktlos

Zur Zeit können die Informationsveranstaltungen zum Thema Verbrauchersinsolvenz nicht in gewohnter Form stattfinden.

Damit Sie sich aber vor oder während Ihrer Beratung über Voraussetzungen, Ablauf, etc. informieren können, möchten wir Ihnen unserer Vorträge hier zur Verfügung stellen.

Informationen zum Insolvenverfahren

Informationen zum Insolvenzverfahren in leichter Sprache.pptx

 

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Präsente und Informationen – Teilnahme am Aktionstag trotz Corona-Einschränkungen

Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werks Altenkirchen beteiligte sich erfolgreich am bundesweiten Aktionstag „Suchtberatung – kommunal wertvoll!“ am 04.11.2020

Die Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werks im evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen beteiligte sich am Aktionstag der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) unter dem Motto „Suchtberatung – kommunal wertvoll!“, der bundesweit am 04.11.2020 stattgefunden hat, um auf die wichtige Arbeit und die gleichzeitige chronische Unterfinanzierung der Beratungsstellen hinzuweisen.

Die bunten Kreidemarkierungen leuchteten geradezu in der Altenkirchener Innenstadt an diesem sonnigen Herbsttag, ebenso wie die rostfarbenen Gerbera, die es als Präsente gab.
Wer am Mittwoch, den 04.11., den Markierungen von verschiedenen Orten in Altenkirchen gefolgt war, konnte sich ein kleines Geschenk und Informationen zur Arbeit der Suchtberatungsstelle abholen.

„Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und konnten somit unsere Aktion trotz der erschwerten Bedingungen durch die

 

Corona-Beschränkungen durchführen – sicher für alle Beteiligten“, freut sich Miriam Ottweiler-Jaeger, Fachkraft für Suchtprävention in der Suchtberatungsstelle im Diakonischen Werk. „Wir konnten eine Art Geschenk- und Infostand im Freien aufbauen und kamen so sogar noch besser als erwartet auch mit zufällig vorbeikommenden Passanten und Passantinnen ins Gespräch – mit viel Abstand natürlich“.

Hier ergaben sich zum Beispiel Gespräche über die, gerade durch Corona,  zunehmende Mediennutzung von Jugendlichen, die manche Eltern besorgt und die sich fragen, ab wann muss ich denn eingreifen, mir Sorgen machen? „Das ist zurzeit ein Riesenthema in den Familien. Auch für solche Anfragen stehen wir, ebenso wie unsere Kollegen und Kolleginnen in anderen Beratungsstellen bundesweit, mit Rat und Tat zur Seite“, so Doris Große, Suchtberaterin beim Diakonischen Werk. Denn oftmals sind die Suchtberater*innen in den Beratungsstellen die erste Anlaufstelle für besorgte Angehörige oder selbst Betroffene vor Ort. 1.300 Suchtberatungsstellen erreichen so bundesweit mehr als eine halbe Million Abhängigkeitserkrankte und ihre Angehörigen.

„Zwar hätte der Ansturm von Interessierten gerne noch größer sein können, aber wenn auch nur einige Menschen in Altenkirchen mehr heute wissen, dass wir auch in diesen Zeiten für sie da und vor Ort sind, ist das ein Erfolg. Und für die wenigen übriggebliebenen Blümchen finden wir sicher auch noch einen schönen Platz“, ziehen die beiden Mitarbeiterinnen der Suchtberatungsstelle ihr Fazit zum Aktionstag.
Die Mitarbeiterinnen der Suchtberatungsstelle im Diakonischen Werk Altenkirchen erreichen Sie folgendermaßen:

Doris Große, 02681-800823, doris.grosse@diakonie-altenkirchen.de und

Miriam Ottweiler-Jaeger, 02681-800846, miriam.jaeger@diakonie-altenkirchen.de.

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Stelle der Fachkraft für Suchtprävention im Landkreis ist neu besetzt

Mit Dirk Bernsdorff, Mitarbeiter im Diakonischen Werk Altenkirchen, ging im März dieses Jahres die langjährige Fachkraft für Suchtprävention im Landkreis Altenkirchen in Rente. Der Pädagoge machte die Arbeit über mehrere Jahrzehnte mit großer Leidenschaft und gestaltete die Anfänge der rheinland-pfälzischen Präventionsarbeit aktiv mit.

Fachkräfte für Suchtprävention gibt es an über 20 Standorten in ganz Rheinland-Pfalz. Diese Fachstellen werden aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz, den sozialen Trägern und den Kommunen, also hier dem Landkreis Altenkirchen, finanziert. Sie sind auf Landesebene vernetzt und leisten Präventionsarbeit zu unterschiedlichen Suchterkrankungen und mit verschiedensten Zielgruppen sowie Kooperationspartnern vor Ort.

Das Diakonische Werk des evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen sowie der Caritasverband Rhein-Wied-Sieg e.V., Geschäftsstelle Betzdorf, freuen sich, dass nun – nach Corona bedingten Verzögerungen – zwei neue Fachkräfte mit jeweils einer halben Stelle ihre Arbeit aufgenommen haben. Dies sind für das Diakonische Werk Miriam Ottweiler-Jaeger und für die Caritas Betzdorf Elke Richter. Die beiden Pädagoginnen kennen die Beratungsarbeit im Landkreis aus ihren bisherigen Tätigkeiten bei ihren Trägern und freuen sich auf die neue Aufgabe. 

Elke Richter leitet für den Caritasverband bereits seit 2016 mit dem Kollegen Steffen Ernst die Regionale Fachstelle Glücksspielsucht in den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied. Von 2011 bis 2020 betreute sie Klienten im ALG II-Bezug in der Schuldnerberatung. Sie bringt aus dieser Arbeit bereits vielfältige Erfahrungen zu den Themen Sucht im Allgemeinen, Suchtberatung, sowie im Speziellen zu Glücksspiel- und Mediensucht mit. Präventionsprogramme diesbezüglich wie „Netpiloten“ und „Voller Einsatz“ wurden bereits in Schulen durchgeführt. Zudem ist Elke Richter anerkannte MOVE-Trainerin. „Das Konzept der MOtivierenden KurzinterVEntion bietet ein Instrumentarium für eine der Lebenswelt angemessene Suchtberatung und ist ein Fortbildungsangebot für Fachkräfte, welches mit dem Tandempartner Steffen Ernst jährlich angeboten wird.“, so die Dipl. Sozialpädagogin Elke Richter.  

Miriam Ottweiler-Jaeger kennt die Netzwerke im Landkreis Altenkirchen aus ihrer Tätigkeit im Fachbereich Flucht und Migration beim Diakonischen Werk seit 2016 und war zuletzt in Elternzeit. Einen besonderen inhaltlichen Schwerpunkt legte ihr Vorgänger Dirk Bernsdorff stets auf die Arbeit mit Angehörigen von suchtkranken Menschen. Im Rahmen dessen baute der Pädagoge auch die Fachstelle für Kinder aus suchtbelasteten Familien im Diakonischen Werk auf. Dieser Zielgruppe war lange Zeit innerhalb der Arbeit mit Suchtkranken wenig Aufmerksamkeit zugekommen. Heute weiß man jedoch, dass eben diese Kinder als Erwachsene ein besonders hohes Risiko für eigene Suchterkrankungen haben und somit eine wichtige Zielgruppe für Präventionsarbeit sind. „Ich freue mich besonders auf diesen Bereich der abwechslungsreichen Arbeit in der Suchtprävention. Als Mutter von kleinen Kindern ist mir diese Zielgruppe besonders nah und so möchte ich den lange gewachsenen und wichtigen Schwerpunkt als Fachstelle für Kinder aus suchtbelasteten Familien hier im Haus gerne fortführen“, so die Diplom-Pädagogin Miriam Ottweiler-Jaeger. „Bei Bedarf werde ich gerne in diesem Rahmen auch eng mit den Kindertagesstätten und Grundschulen im Landkreis zusammenarbeiten, zum Beispiel in Form von Fortbildungen für die pädagogischen Fachkräfte, aber auch in der präventiven Arbeit mit den Kindern“.

Eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung der jeweiligen Schwerpunkte sind für die beiden Fachkräfte für Suchtprävention dabei selbstverständlich. „Wir freuen uns auf diese ‚ökumenische‘ Zusammenarbeit im Landkreis“, so Elke Richter und Miriam Ottweiler-Jaeger. „Im gemeinsamen Austausch entstehen ohnehin die besten Ideen.“

Miriam Ottweiler-Jaeger und Elke Richter sind die neuen Fachkräfte Suchtprävention im Landkreis Altenkirchen

So werden die beiden Pädagoginnen ab 2021 die Koordination des Regionalen Arbeitskreises für Suchtprävention (RAK) gemeinsam übernehmen und abwechselnd zu dessen Sitzungen einladen. Bisher wurde der RAK über sechs Jahre sehr erfolgreich vom Jugendamt der Kreisverwaltung Altenkirchen in Kooperation mit dem Caritasverband Betzdorf geleitet. In dem Gremium treffen sich zweimal jährlich Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen, die mit dem Thema Sucht und Suchtprävention zu tun haben zum Austausch, aber auch um gemeinsam Aktionen und Veranstaltungen zu planen. Für nächstes Jahr steht aus gegebenem Anlass das Thema für die Aktivitäten des Regionalen Arbeitskreises bereits fest: Medien und Mediennutzung. „Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit, auch in den schwierigen Corona-Zeiten und hoffen, dass wir den Vorteil der boomenden digitalen Medien gut ausnutzen können, jedoch gleichzeitig die Gefahren nicht außer Acht lassen“, so Elke Richter.

Für weitere Informationen und Fragen stehen beide Fachkräfte für Suchtprävention gerne zur Verfügung:

Miriam Ottweiler-Jaeger, Diakonisches Werk Altenkirchen, Telefon: 02681-800846, Email: miriam.jaeger@diakonie-altenkirchen.de.

Elke Richter, Caritasverband GS Betzdorf, Telefon: 02741/976022,

Email: elke.richter@caritas-betzdorf.de

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